Kategorie: Laufen
Der K(r)ampf beim Halbmarathon Freiburg
Autor: Jannik Späth am 05.04.2011
Hallo alle zusammenwie man aus der Überschrift schon rauslesen kann, bin ich mit meinem Ergebnis beim Halbmarathon in Freiburg nicht 100 %ig zufrieden.
Mein Ziel die Zeit von 1:30 h zu knacken habe ich leider nicht ganz geschafft. Für die etwas mehr als 21km habe ich letztenendes 1:31:09 gebraucht und habe damit unter knapp 4500 Finisher den 254. Platz (60. Platz Altersklasse) belegt.
Um 11.10 Uhr ertönte am Sonntagmorgen der Startschuss bei ca. 25 Grad, ordentlich spürbarem Wind und knalliger Sonne.
Die ersten drei Kilometer konnte ich wie geplant in einem vier Minutenschnitt pro Kilometer beginnen, merkte danach jedoch bald, dass ich dieses Tempo aufgrund des warmen Wetters und meiner müden Beine nicht durchhalten werde.
Ich nahm etwas an Tempo raus, jedoch waren die weiteren Kilometer eher schwer als locker. Nach Kilometer 10 fühlte ich mich auf einmal wieder besser und auch meine Beine hatten wieder Lust ein bisschen schneller zu laufen. Auch bei der Verpflegungsstation bei Kilometer 15 fühlte ich mich noch ganz gut und war zuversichtlich dieses Tempo bis zum Ziel durchzuhalten und die 1:30 noch komfortabel zu knacken.
Doch da ich ja euch schon in der Überschrift was von Kampf und Krampf erzählte habe ist natürlich klar, dass dieser Plan nicht aufging.
Ab Kilometer 17 fing dann das große Leiden, und ab Kilometer 19 das ganz ganz große Leiden an. Meine Oberschenkel waren total platt und fühlten sich wie schwere Betonklötze an. Solch schwere Beine hatte ich beim Laufen noch nie.... ich verlor dann doch deutlich Zeit und überquerte dann mit etwas mehr als einer Minute Verspätung die Ziellinie.
Und jetzt kommen die Ausreden, warums nicht gereicht hat:
- das Wetter war zu gut, bzw. die Temperaturen zu hoch
- der Wind war zu stark
- ich musste Samstag arbeiten
- 2 1/2 Wochen Laufpause in Katar
- kaum lange Läufe über 12 km in den letzten Wochen
- Trainingslager zu kurz vor der Wettkampf
und ich glaube die letzte "Ausrede" war die ausschlaggebende. Ich denke die schweren Oberschenkel kommen noch vom vielen Radfahren im Trainingslager und waren noch nicht wirklich regeneriert.
Aber um das herauszufinden habe ich mir überlegt, Ende des Jahres nochmal einen Halbmarathon zu bestreiten und dann ein weiteres mal versuchen die 1:30 zu knacken.
Diese und nächste Woche werden im Training hauptsächlich die Arme beim Schwimmtraining bewegt und nur hin und wieder ganz locker Rad gefahren oder ein lockeres Läufchen gemacht.
Bis auf Donnerstag nächste Woche, da stehen die Crosslaufmeisterschaften über 10km an.
Viele Grüße
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