MTB Marathon in Furtwangen

Autor: Rolf Gerard am 11.09.2017
Kategorie: Wettkampf

Der Marathon in Furtwangen gehört zu den größeren Rennen in der Region und ist mit seinen verschiedenen Strecken immer wieder ein Highlight. Zusammen mit Florian Müller und Michael Weber hatte ich die  60 Kilometer und 1300 Höhenmeter ausgesucht. Hier galt es die Superzeiten des Vorjahres, erzielt bei besten Streckenbedingungen, zu toppen.
Nach Regenfällen in den Tagen zuvor sollte die Strecke am Renntag zumindest nicht matschig sein, weswegen Florian Müller zusammen mit mir das Rennen  optimistisch  und schnell anging. Florian leistet sich sogar den Spaß das Gesamtfeld bei Km 8 einmal kurz anzuführen. In den darauffolgenden Geländeabschnitten sollte das langsame und tiefe „Geläuf“ jedoch noch ordentlich Körner kosten. Florian und ich wechselten uns bis zur Häfte der Strecke, bis zur „Katharinenhöhe“ super ab, waren dann allerdings erstaunt die Marschtabelle nicht eingehalten zu haben. Die meisten Höhenmeter lagen dort schon hinter uns.

Durch einen technischen Defekt bzw. auch ein kurzes Abkommen  von der Strecke riss unser Zweierteam dann auseinander und Florian musste als der stärkere Fahrer  allein auf die Jagd nach der verlorenen Zeit. Auch ich hatte aber das Ziel  einer guten Zeit noch nicht gänzlich aufgegeben und konnte  eine gute Gruppe organisieren. Unterwegs merkten wir , wie trotz aller Bemühungen das Tempo niedriger war, als erhofft.  Ich sollte schließlich nach guter Aufholjagd in 2:26:37 ins Ziel  kommen, während Florian gut 4 min vor mir die Ziellinie erreichte und mich schon erwartete. Etwas unzufrieden diskutierten wir im Zielbereich stehend noch die erzielten Zeiten und das Rennen, als eine  Ergebnisansage mitteilte, dass ich wohl als  insgesamt 29. den zweiten Platz in meiner Altersklasse M 50 soeben eingefahren hätte. Ein  Blick in die offizielle Ergebnisliste bestätigte das und hellte zumindest meine Stimmung auf. Aber auch Florian hatte als 16. Insgesamt in seiner Altersklasse M30 mit dem zweiten Platz einem tollen Erfolg verbucht. Schon schmeckten „Rennwurscht“ und das ( alkoholfreie ) Bier viiiiieeeel besser!
Auch Michael Weber hatte sich als 34. einer Altersklasse um 13 Plätze gegenüber dem Vorjahr verbessert. Über den ganz langen Kanten von 120km konnten wir als gesamt 30. seines Rennens ( 10. der Altersklasse M 40 ) noch Ulrich Klausmann begrüßen. Alles in allem war es dann doch noch ein gelungenes Rennwochenende geworden.



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