3. Ligawettkampf in Schömberg

Autor: Jannik Späth am 21.06.2011
Kategorie: Triathlon

Hallo alle zusammen!

am letzten Sonntag stand mal wieder ein Ligarennen auf dem Programm.
Dieses mal machte der Wettkampftross in Schömberg halt.

Die Erinnerungen an das letzte Jahr, als es bei 6 Grad Außen- und 16 Grad Wassertemperatur, auf die Olypmische Distanz ging waren bei vielen Atlethen als kältester Triathlon der Karriere im Kopf.

Schonmal vorweg....das Daumen drücken, dass es dieses Jahr besseres Wetter geben wird hatte wohl nicht gebracht.
Denn dieses Jahr regnete es bei 7 Grad Außentemperatur Bindfäden.

Doch da alles Jammern nicht hilft, fiel für mich um 10.50 Uhr der Startschuss in der 1. Landesliga.
Es ging dieses Jahr auf eine verlängerte Sprintdistanz, bei der 1000 m im Stausee geschwommen, 30 km auf zwei Radrunden mit jeweils einem brutalen Anstieg und 7,5 welligen Laufkilometer absolviert wurden.

Ich stellte mich zum Schwimmstart ganz am rechten Rand des Starterfeldes auf, da ich leztes Jahr im "Pulk" schlechte Erfahrungen gemacht habe. Somit nahm ich zwar eine längere Schwimmstrecke in Kauf, konnte mich jedoch aus der großen Schlägerei raushalten.
Mit meiner Schwimmzeit bin ich zwar nicht hundertprozentig zufrieden, aber immerhin war das Schwimmen wohl schnell genug, dass sich der spätere Sieger Sebastian Kienle auf der ganzen Schwimmstrecke direkt in meinen Wasserschatten klemmen konnte.

In der Wechselzone nahm ich mir die Zeit um eine Radjacke anzuziehen. Dabei gingen zwar wertvolle Sekunden flöten, jedoch stellte sich später heraus, dass diese "verschwendeten" Sekunden Gold wert waren.
Beim Radfahren konnte ich mich nach ein paar Kilometern in einer Radgruppe etablieren und so nahmen wir die erste steile Rampe in Angriff. Bei der darauffolgenden Abfahrt auf regennasser Straße musste man sich 100%ig konzentrieren um keinen Sturz zu riskieren.
Auch in der zweiten Radrunde konnte ich meine Gruppe halten und so erreichten wir nach zufriedenstellendem Radfahren die zweite Wechselzone.

Jetzt merkte ich, dass ich in meinen Füßen keinerlei Gefühl mehr hatte. Dennoch machte ich mich nach einem schnellen Wechsel mit meinen Eisklötzen auf die abschließende Laufrunde.
Diese führte zwei mal um den Stausee herum, mit einem kleinen Abstecher durch die Schömberger Innenstadt. Die wellige Laufstrecke und Seitenstechen führten dazu, dass ich auf der Laufstrecke noch einige Plätze nach hinten rutschte.

Insgesamt wurde ich 43. was meine bisher beste Platzierung in der ersten Landesliga bedeutete. Zusammen mit meiner Mannschaft erreichten wir einen starken 9. Rang.

Nächstes Wochenende muss meine Mannschaft beim vierten Ligastop in Erbach ohne mich auskommen, da ich in Saarlouis über die olympische Distanz die DPM bestreiten werde.


Bis dahin heißt es gut regenerieren um dann bei meinem Saisonhöhepunkt topfit zu sein!

Bis dann
Viele Grüße Jannik



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