Kategorie: Triathlon
DPM Triathlon Saarlouis
Autor: Jannik Späth am 29.06.2011
Halli Hallo,am Wochenende standen im Rahmen des 3. Saar-Lor-Lux-Triathlon die DPM über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Rad und 10km Laufen) als mein Saisonhöhepunkt an.
Doch schonmal vorweg....es wurde mein bisher schechtestes Saisonrennen.
Schon zu Saisonbeginn beschloss ich dieses Rennen als mein Saisonhöhepunkt zu sehen. Ich stimmte mein Training auf diesen, für mich wichtigen Tag ab. Doch durch Pleiten, Pech und Pannen wurde aus dem Saisonhöhepunkt mein Saisontiefpunkt.
Aber jetzt erstmal zum Rennen:
Um 12:20 Uhr ertönte der Startschuss. Das Feld bestand aus insgeamt 62 männlichen Startern. Ich kam gut aus den Startlöchern und nach ca. 200m bildete sich eine 5-köpfige Spitzengruppe in der ich mit dabei war. Doch nur kurze Zeit später passierte das Unglück. Ich bekam einen Tritt ins Gesicht und meine Schwimmbrille brach in der Mitte auseinander.
Ich dachte kurz darüber nach, das Rennen aufzugeben, da Aufgeben jedoch nicht mein Ding ist quälte ich mich von nun an.
In meinem ganzen Leben bin ich bisher noch keinen Meter ohne Schwimmbrille geschwommen, doch heute sollten es 1300m werden. Ich verlor sofort den Anschluss an die Gruppe und die weitere Orientierung machte mir große Probleme. Ich konnte die Wendebojen nicht mehr erkennen und so schwamm ich im Zick-Zack-Kurs den ein oder anderen Meter zu viel. Als zehnter beendete ich das Schwimmen.
Bei der ersten Hälfte der 40km langen Radstrecke achtete ich peniebel darauf, die Windschattenbox von 10m x 3m einzuhalten. Da sich um mich jedoch Gruppen von bis zu 20 Fahreren bildeten und diese keinerlei Zeitstrafen erhielten, beschloss ich mich auch in eine solche Gruppe zu integrieren. In dieser Gruppe betrug die Windschattenbox dann noch maximal die Hälfte des erlaubten.
Nach 58 Minuten erreichte ich die zweite Wechselzone, und so konnte ich wenigstens mit der zweiten Disziplin zufrieden sein.
Doch wie schon in Schömberg hatte ich beim Laufen vom ersten Meter an wieder diese beschissenen Seitenstechen. Ich weiß nicht woher diese kommen, aber sie machen mir ein schnelles Laufen unmöglich.

In zusammenhang mit den mittlerweile fast tropischen Temperaturen wurde das Laufen zu einer richtigen Qual. Mehrere Teilnehmer mussten den Wettkampf vorzeitig beenden, einer wurde sogar ins Krankenhaus eingeliefert, da er stark dehydriert war.
Mit einer Endzeit von 2h 07min konnte ich zwar meinen bisher schnellsten olympischen Triathlon bestreiten, jedoch habe ich mir für diesen Wettkampf einfach mehr vorgenommen.
Am Abend feierte ich dann zusammen mit dem restlichen BaWü-Team den Mannschaftserfolg unserer Frauen in der Saarlouiser Innenstadt.

Im Juli habe ich nun noch zwei Triathlonwettkämpfe in Offenburg und Schluchsee geplant. Ich hoffe, dass ich dort wieder an die Leistung von Rheinfelden anknüpfen und die Laufstrecke ohne Seitenstechen betreiten kann.
Bis dahin
Viele Grüße Jannik
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